Bud, Norwegen

Bud ist ein kleines Fischerdörfchen in der Kommune Hustadvika. Vielleicht kommt einigen von Euch der Name Hustadvika bekannt vor. Im Seegebiet Hustadvika ist im Jahr 2019 das Kreuzfahrtschiff „Viking Sky“ in Seenot geraten. Es gilt als eines der gefährlichsten Gewässer vor der norwegischen Küste.

Dieses Foto wurde „im“ Kystmuseum aufgenommen. Das Museum besteht aus der Befestigungsanlage, die von deutschen Truppen im 2. WK errichtet wurde. Ich stand sozusagen auf diesem Bild auf der Atlantikwallbefestigung, rechts von mir der Atlantik. Später mehr vom Museum, dessen Türen und Bunker sich zu dieser Zeit noch in der Winterpause befunden haben, der Rest war jedoch frei begehbar.

Direkt vor mir seht ihr den Steinpark, der die unterschiedlichsten Steine der Region zeigt.

Die Straße des Meeres

Atlantikstraße, Norwegen.

Ich bin „damals“ von Molde aus zur Atlantikstraße gefahren. Das Wetter hat gepasst und ich wollte sie unbedingt mal live und in Farbe sehen. Von Molde aus bin ich über Elnesvågen, Bud, Hustad und Farstad bis nach Vevang gefahren und von da direkt auf die Atlantikstraße (norwegisch: Atlanterhavsveien). Zu meinem Glück war ich schon außerhalb der Tourismussaison da und hatte alle Aussichtspunkte fast für mich allein. An den Seiten der Straße gibt es immer wieder kleine Haltebuchten oder Parkplätze, von denen man bequem aus die Landschaft ringsherum bestaunen kann.

Ich habe fast 3 Stunden damit verbracht, von Parkplatz zu Parkplatz zu fahren und dort zu verweilen und die Inseln mal mehr und mal weniger zu erkunden. Danach bin ich wieder zurück zum Anfangspunkt Vevang und über Eide und Sylte zurück nach Molde gefahren.

Die Atlantikstraße ist übrigens ca. 8270km lang, man überquert insgesamt 6 Brücken. Dieses Bild ist aufgenommen auf der Insel Geitøya. Später mehr…

Überall Wolken

„Die Wolken, eine dem Menschen von Jugend auf so merkwürdige Lufterscheinung, ist man in dem platten Lande doch nur als etwas Fremdes, Überirdisches anzusehen gewohnt. Man betrachtet sie nur als Gäste, als Streichvögel, die unter einem anderen Himmel geboren, von dieser oder jener Gegend bei uns augenblicklich vorbeigezogen kommen; als prächtige Teppiche, womit die Götter ihre Herrlichkeit vor unseren Augen verschließen.“

– Johann Wolfgang von Goethe –

-> Napoleonseiche

Die Napoleonseiche befindet sich ganz bei mir in der Nähe, direkt an einem der Waldeingänge. Ich kann schon gar nicht mehr sagen, wie oft ich mit dem Hund schon an ihr vorbei gelaufen bin. Und nein, Napoleon hat diese Eiche nicht gepflanzt. Man sagt sich, dass er unter dieser Eiche einmal Rast gemacht hat. Leider ist die originale Eiche vor ein paar Jahren einem Blitzschlag zum Opfer gefallen. Es wurde aber bereits eine neue gepflanzt, die hoffentlich einmal so schön und groß wird, wie die vorherige. Die Eiche befindet sich übrigens am Ökumenischen Pilgerweg, Via Regia, der „Königsstraße“. Sozusagen kann ich also behaupten, dass ich den Pilgerweg mehrmals bewandere, wenn auch immer nur für ein paar Kilometer. 😉